Sonntag, 2. November 2014

Die Rote Liste: Der Kaiserpinguin

Bildquelle: natur-lexikon.com ; Textquelle: Tierfreund 11/2014, Sailer Verlag
Wie sieht er aus?
Der Kaiserpinguin ist ein Vogel, obwohl sich seine Flügel zu Flossen umgewandelt haben. Er hat orange-gelbe Ohrenflecken und einen gelben Latz. Der Bauch ist weiß, der Rücken ist blau-grau. Der Pinguin hat einen roten Streifen auf dem Schnabel. Er wird bis zu 130 cm groß und ist damit die größte aller Pinguinarten. Er kann, wie alle Pinguine, aufrecht stehen und gehen.
Wo kommt er vor?
 Der Kaiserpinguin lebt in den eiskalten Gewässern rund um den Südpol. Er ist der einzige Pinguin, der mitten im antarktischen Winter auf dem Eis brütet. Er lebt bis zu 200 km weit vom offenen Meer entfernt und sucht dort in Kolonien hinter Eisbergen Schutz vor dem Wind.
Wie lebt er?
Kaiserpinguine sind gute Schwimmer. Unter Wasser jagen sie Krebse und Fische. An Land ruhen sie sich aus und schließen sich zur Eiablage und Aufzucht der Jungen zu großen Gruppen zusammen. Sie haben ein dichtes Gefieder und eine dicke Fettschicht unter der Haut, so müssen sie nicht frieren. Bei Sturm drängen sie sich eng aneinander und wärmen sich gegenseitig. Kaiserpinguine legen zwischen Mai und Juni ein Ei, das vom Männchen zwei Monate lang ausgebrütet wird. Das Ei wird auf den Füßen getragen und in einer Bauchtasche gewärmt. Wenn es den Eisboden berührt, überlebt der Nachwuchs nicht.
Warum ist er gefährdet?
Noch gilt der Bestand als stabil. Rund eine halbe Million Kaiserpinuine konnte aus der Luft gezählt werden. Allerdings schmilzt das Eis aufgrund der weltweiten Klimaerwärmung an den Polkappen zunehmend ab. Deshalb ist annehmbar, dass ihnen das Eis unter den Füßen wegschmizt.
Was können wir tun?
Da Fabriken, Autos und Flugzeuge viel Kohlenstoffdioxid produzieren, heizt sich die Erde auf. Der Klimawandel ist ein weltweites Problem, das alle Länder gemeinsam lösen müssen. Man selber kann mithelfen, indem man Engergie spart.
www.pandaclub.ch/pandaclub-kaiserpinguin-de.pdf 

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